132AAA – Das Vaterherz Gottes – Teil 1(2)

Mein Mann und ich sprechen über ein uns sehr vertrautes Thema: Das Vaterherz Gottes. Gott wird immer wieder mit einem liebenden Vater verglichen. Viele Menschen haben jedoch Schwierigkeiten mit diesem Bild und erleben Gott – genauso wie ihre Väter als distant, streng oder unberechenbar.
Heute geht es um die ersten 5 Charakteristika, die uns einen einladenden Papa vorstellen. Einen der da ist, der liebt, ermutigt und geliebt werden will.

131AAA – Was wir von Kindern lernen können

Hier ein paar der Punkte, die ich in dieser Episode bespreche:
* der begehbare Kleiderschrank und das übernehmen von mehr Verantwortung
* „Mama, kuck!“ Stolz auf das eigene Können
* Sende unkomplizierte Botschaften
* Die Menschen jeder Mensch ist anders
* Gleiche Regeln wären ungerecht
* Das „wie“ in meiner Kommunikation ist viel wichtiger als das „was“
Selbstzweifel – sie werden schneller losgelassen.

130AAA – Acht Kennzeichen für einen mündigen Glauben Teil 2(2) – Ein Gespräch mit meinem Mann

Acht Kennzeichen für einen mündigen Glauben:

  1. Ein mündiger Glaube weiß, dass jeder Mensch, bei aller Sündhaftigkeit und bei allem gefallenen Sein, im Ebenbild Gottes (Imago Dei) erschaffen ist und deshalb unabhängig seiner Herkunft, seines Standes oder seiner sexuellen Orientierung wertvoll in und vor Gott ist.
  2. Ein mündiger Glaube weiß, dass das eigene Gottesbild auch von der eigenen Sozialisation und Erfahrung geprägt ist und sich deshalb in der Beziehung zu Gott, den Menschen und sich selbst weiterentwickeln darf.
  3. Ein mündiger Glaube wirkt nicht kompensatorisch. Das heißt, er dient nicht dazu, Defizite in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zuzudecken. Ein Mensch mit einem mündigen Glauben befindet sich in einer Entwicklung, in der er immer weniger darauf angewiesen ist, sich selbst und anderen etwas vorzumachen.
  4. Ein mündiger Glaube lässt sich nicht in ein starres und festes Regelwerk pressen, sondern braucht Freiheit, um sich zu entfalten.
  5. Ein mündiger Glaube zeigt sich nicht (nur) durch menschliche Stärke oder Erfolg, sondern vor allem durch die eigene Schwachheit.
  6. Ein mündiger Glaube zeigt sich in einem Prozess der Versöhnung, der durch die Kraft von Kreuz und Auferstehung ein ganzes Leben lang dauert und alle Ebenen des menschlichen Lebens und Zusammenlebens umfasst.
  7. Ein mündiger Glaube fördert das eigenständige und kritische Denken. Er hilft somit dabei, die eigenen Positionen sowie die Position der Gemeinde zu überprüfen. So entsteht ein Prüf- und Aneignungsprozess, der sich gegen blinden Gehorsam und geistliche Vereinnahmung wehrt und dabei gleichzeitig die eigene Glaubensentwicklung fördert.
  8. Ein mündiger Glaube hat Raum für Reflektionen und Zweifel. Sie gehören im Aneignungsprozess dazu, sind normal und kein Zeichen von Unglauben oder gar Sünde.Mehr Information findest du hier:
    http://tobiasfaix.de/2019/03/ist-muendiger-glaube-gefaehrlich/

129AAA – Acht Kennzeichen für einen mündigen Glauben Teil 1(2) – Ein Gespräch mit meinem Mann

Acht Kennzeichen für einen mündigen Glauben:

  1. Ein mündiger Glaube weiß, dass jeder Mensch, bei aller Sündhaftigkeit und bei allem gefallenen Sein, im Ebenbild Gottes (Imago Dei) erschaffen ist und deshalb unabhängig seiner Herkunft, seines Standes oder seiner sexuellen Orientierung wertvoll in und vor Gott ist.
  2. Ein mündiger Glaube weiß, dass das eigene Gottesbild auch von der eigenen Sozialisation und Erfahrung geprägt ist und sich deshalb in der Beziehung zu Gott, den Menschen und sich selbst weiterentwickeln darf.
  3. Ein mündiger Glaube wirkt nicht kompensatorisch. Das heißt, er dient nicht dazu, Defizite in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zuzudecken. Ein Mensch mit einem mündigen Glauben befindet sich in einer Entwicklung, in der er immer weniger darauf angewiesen ist, sich selbst und anderen etwas vorzumachen.
  4. Ein mündiger Glaube lässt sich nicht in ein starres und festes Regelwerk pressen, sondern braucht Freiheit, um sich zu entfalten.
  5. Ein mündiger Glaube zeigt sich nicht (nur) durch menschliche Stärke oder Erfolg, sondern vor allem durch die eigene Schwachheit.
  6. Ein mündiger Glaube zeigt sich in einem Prozess der Versöhnung, der durch die Kraft von Kreuz und Auferstehung ein ganzes Leben lang dauert und alle Ebenen des menschlichen Lebens und Zusammenlebens umfasst.
  7. Ein mündiger Glaube fördert das eigenständige und kritische Denken. Er hilft somit dabei, die eigenen Positionen sowie die Position der Gemeinde zu überprüfen. So entsteht ein Prüf- und Aneignungsprozess, der sich gegen blinden Gehorsam und geistliche Vereinnahmung wehrt und dabei gleichzeitig die eigene Glaubensentwicklung fördert.
  8. Ein mündiger Glaube hat Raum für Reflektionen und Zweifel. Sie gehören im Aneignungsprozess dazu, sind normal und kein Zeichen von Unglauben oder gar Sünde.Mehr Information findest du hier:
    http://tobiasfaix.de/2019/03/ist-muendiger-glaube-gefaehrlich/

128AAA – Warum du (bloß k)ein Kirchenmitglied werden solltest!

Viele Kirchen und Gemeinden freuen sich, wenn Menschen sich dafür zu entscheiden Mitglieder zu werden. Gerade auch deshalb, weil die Mitgliedszahlen vielerorts sinken.
Heute werfe ich einen Blick auf die Vor und Nachteile dieser Entscheidung, wobei ich zuerst die potentiellen Nachteile nenne:

1) Mitgliedschaft und Nachfolge können gleichgesetzt werden.
2) „Religiöse“ sind oft weniger moralisch, als „Nicht-gläubige“!
3) Dienste in der Kirche kosten viel Geld, Zeit und Energie!
4) Der Fokus kann zu stark auf sichtbare Dienste und Dinge gelegt werden, die Anerkennung bringen, anstatt auf Stille, Pflegen der Beziehung zu Jesus und dem Öffnen des eigenen Herzens für andere.
5) Geistige Erziehung der Kinder und andere Dinge, können delegiert werden!
6) Einteilung in „die da draußen“ – und „wir, die richtig liegen“!
7) Die ersten Christen/ Gemeinden haben anders gelebt!

Wenn wir jedoch eine gute Grundeinstellung haben und unser Herz immer wieder auf Jesus ausrichten, kann eine Mitgliedschaft aus einigen Gründen, eine sehr gute Entscheidung sein:

1) Routine ist gut! – Hier wirst du dazu „gezwungen“ inne zu halten und zu reflektieren!
2) Hier findest du (auch) Gleichgesinnte!
3) Verbindlichkeit ist sinnvoll und nützlich! Dies betrifft nicht nur den Sonntag, sondern auch die Bereitschaft kleine Dienste zu verrichten, zu beten, sich auszutauschen und zu geben.
Alles Dinge, die wir sonst „vergessen“ könnten!
4) Hier können wir unsere Gaben ausleben und uns einbringen!
5) Wir können Menschen kennen lernen, die wir sonst kaum kennen gelernt hätten – und für sie da sein.
6) Das „Dranbleiben“ ist viel einfacher in einer verbindlichen Gemeinschaft!

Am Ende der Folge schlage ich noch ein paar Fragen vor, die uns helfen können unser Herz und unseren Dienst zu überdenken. – Denn wie immer gilt: Gott sieht das Herz an! 🙂

127AAA – Ich habe das nicht verdient! – Oder: Ich bin das wert!?!

Viele Menschen haben häufig mit dem Gefühl zu tun, dass sie sich wertlos fühlen. Sie glauben, dass sie es zum Beispiel nicht verdienen würden, eine gute gesunde Beziehung zu führen. Sie fühlen sich unwürdig auf der Karriereleiter nach oben zu steigen oder sabotieren durch ein unbewusste Grenzen in ihrem Inneren ihr Vorhaben sportlicher und schlanker zu werden.

Auch die beiden Söhne aus der Geschichte, die wir unter dem Titel: „Der verlorene Sohn“ kennen, kennen dieses Gefühl.
Es hält sie davon ab, die Großzügigkeit und Nähe ihres Vaters genießen zu können.

126AAA – Die Weisheitsbücher – Oder: Wie führe ich ein gutes Leben?

Die heutige Folge ist das Resultat meines ersten Wunschthemas!
Es geht um die Weisheitsbücher: Sprüche, Prediger und Hiob!
Uns werden drei Perspektiven auf das Leben, auf das Leid und auf die Segnungen unseres Lebens vorgestellt. Wie sollen wir leben? Welche Entscheidungen führen zu Erfolg und Glück? Und warum geht es oft auch gerade den Menschen schlecht, die gut und freundlich sind?

Die Impulse hierfür habe ich direkt aus einem großartigen Video:
https://www.youtube.com/watch?v=Gab04dPs_uA&list=PLH0Szn1yYNeeKPNIy7YXjO3MGD8h8ifhr
https://thebibleproject.com/

 

125AAA – Bruder Lorenz – Lektionen aus dem Kloster

11 Gedanken von Bruder Lorenz

Über Gottes Nähe

«Du brauchst nicht laut nach Gott zu rufen. Er ist dir näher als du denkst.»

Über Gebetshaltung

«Eine Möglichkeit, den Geist in der Zeit des Gebets wieder zu sammeln und in der Stille zu halten, ist es, wenn man ihn auch ansonsten nicht zu weit wandern lässt. Bleibe in Gottes Gegenwart, gewöhne dich daran, oft an ihn zu denken, und es fällt dir leicht, ruhig zu werden für die Zeit des Gebets, ohne dass deine Gedanken wandern.»

Über Motivation

«Wir sollten nicht müde werden, die kleinen Dinge aus Liebe zu Gott zu tun. Er achtet nicht auf die Grösse deiner Arbeit, sondern auf die Liebe, mit der du sie tust.»

Über Anbetung

«Wir sollten uns vornehmen, Gott schon in diesem Leben so vollkommen wie möglich anzubeten, denn wir werden es in alle Ewigkeit tun.»

Über unablässiges Gebet

«Es gibt auf der Welt kein süsseres und herrlicheres Leben als das des unablässigen Gesprächs mit Gott, doch nur wer es praktiziert und erlebt, kann dies verstehen.»

Über Hingabe

«Wir müssen lebendig glauben. Dazu sollten wir uns Gott völlig zur Verfügung stellen in zeitlichen wie in geistlichen Dingen. Zufriedenheit finden wir, wenn wir seinen Willen erfüllen, ob uns das durch Leid oder Trost führt.»

Über Mut

«Ich habe nicht um Erleichterung gebetet, sondern um Kraft, um im Leiden mutig, demütig und liebevoll zu bleiben.»

Über Geistlichkeit

«Man braucht weder Kunstfertigkeit noch Wissenschaft, um zu Gott zu kommen, nur ein Herz, das sich entschlossen für Gott und seine Sache einsetzt, und ihn allein liebt.»

Über Gotteserkenntnis

«Je mehr wir Gott kennenlernen, desto mehr sehnen wir uns danach, ihn zu erkennen. Wenn unsere Liebe mit unserer Erkenntnis wächst, dann werden wir Gott immer mehr lieben, je mehr wir von ihm wissen. Wir lernen, ihn gleichermassen in Zeiten der Not wie in Zeiten grosser Freude zu lieben.»

Über Gottes Sicht für uns

«Der König der Barmherzigkeit und Güte ist weit davon entfernt, mich zu züchtigen. Er umarmt mich in seiner Liebe, lässt mich an seinem Tisch essen, bedient mich mit eigenen Händen, gibt mir den Schlüssel zu seinen Schätzen. Er unterhält sich immerzu mit mir und freut sich an mir auf tausend verschiedene Weisen. Er behandelt mich in jeder Hinsicht als seinen Liebling. Genau daran erinnere ich mich von Zeit zu Zeit in seiner heiligen Gegenwart.»

Über Taten der Liebe

«Durch das Aufstehen nach meinem Fallen und durch regelmässige Taten des Glaubens und der Liebe, bin ich in einem Zustand, in dem es mir so schwer fällt, nicht an Gott zu denken, wie es früher für mich war, mich an Gott zu gewöhnen.»

124AAA – Die acht Prinzipien des Zentrums für Aktion und Kontemplation – Teil 2

Die 8 Kern-Prinzipien von Richard Rohrs „Zentrum für Aktion und Kontemplation“

1. Die Lehre Jesu ist unser zentraler Referenzpunkt.
(The teaching of Jesus is our central reference point.)
2. Wir brauchen ein kontemplatives Bewusstsein, um mitfühlend handeln zu können.
(We need a contemplative mind in order to do compassionate action)
3. Die beste Kritik am Schlechten ist das Tun des Besseren.
Energie, die auf Gegensätze aus ist, erzeugt nur noch davon.
(The best criticism of the bad is the practice of the better. Oppositional energy only creates more of the same.)
4. Praktisch gelebt Wahrheit findet man wahrscheinlicher „unten“ und am Rand als „oben“ oder im Zentrum von jeder Gruppe, Institution oder Kultur.
(Practical truth is more likely found at the bottom and the edges than at the top or the center of most groups, institutions, and cultures.)
5. Wir werden wahre Autorität unterstützen, die Fähigkeit, Leben in anderen unabhängig von der Gruppenzugehörigkeit zu autorisieren.
(We will support true authority, the ability to “author” life in others, regardless of the group.)
6. Im Leben geht es mehr darum, die richtigen Fragen zu finden als immer die richtigen Antworten zu haben.
(Life is about discovering the right questions more than having the right answers.)
7. Wahre Religion führt zu einer Erfahrung des wahren Selbst und untergräbt das selbstsüchtige Ego.
(True religion leads us to an experience of our True Self and undermines my false self.)
8. Wir denken uns nicht in eine neue Lebensweise, sondern wir leben uns in eine neue Denkweise.
(We do not think ourselves into a new way of living, but we live ourselves into a new way of thinking.)

123AAA – Die acht Prinzipien des Zentrums für Aktion und Kontemplation – Teil 1

Die 8 Kern-Prinzipien von Richard Rohrs „Zentrum für Aktion und Kontemplation“

1. Die Lehre Jesu ist unser zentraler Referenzpunkt.
(The teaching of Jesus is our central reference point.)2. Wir brauchen ein kontemplatives Bewusstsein, um mitfühlend handeln zu können.
(We need a contemplative mind in order to do compassionate action)3. Die beste Kritik am Schlechten ist das Tun des Besseren.
Energie, die auf Gegensätze aus ist, erzeugt nur noch davon.
(The best criticism of the bad is the practice of the better. Oppositional energy only creates more of the same.)

4. Praktisch gelebt Wahrheit findet man wahrscheinlicher „unten“ und am Rand als „oben“ oder im Zentrum von jeder Gruppe, Institution oder Kultur.
(Practical truth is more likely found at the bottom and the edges than at the top or the center of most groups, institutions, and cultures.)

5. Wir werden wahre Autorität unterstützen, die Fähigkeit, Leben in anderen unabhängig von der Gruppenzugehörigkeit zu autorisieren.
(We will support true authority, the ability to “author” life in others, regardless of the group.)

6. Im Leben geht es mehr darum, die richtigen Fragen zu finden als immer die richtigen Antworten zu haben.
(Life is about discovering the right questions more than having the right answers.)

7. Wahre Religion führt zu einer Erfahrung des wahren Selbst und untergräbt das selbstsüchtige Ego.
(True religion leads us to an experience of our True Self and undermines my false self.)

8. Wir denken uns nicht in eine neue Lebensweise, sondern wir leben uns in eine neue Denkweise.
(We do not think ourselves into a new way of living, but we live ourselves into a new way of thinking.)