130AAA – Acht Kennzeichen für einen mündigen Glauben Teil 2(2) – Ein Gespräch mit meinem Mann

Acht Kennzeichen für einen mündigen Glauben:

  1. Ein mündiger Glaube weiß, dass jeder Mensch, bei aller Sündhaftigkeit und bei allem gefallenen Sein, im Ebenbild Gottes (Imago Dei) erschaffen ist und deshalb unabhängig seiner Herkunft, seines Standes oder seiner sexuellen Orientierung wertvoll in und vor Gott ist.
  2. Ein mündiger Glaube weiß, dass das eigene Gottesbild auch von der eigenen Sozialisation und Erfahrung geprägt ist und sich deshalb in der Beziehung zu Gott, den Menschen und sich selbst weiterentwickeln darf.
  3. Ein mündiger Glaube wirkt nicht kompensatorisch. Das heißt, er dient nicht dazu, Defizite in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zuzudecken. Ein Mensch mit einem mündigen Glauben befindet sich in einer Entwicklung, in der er immer weniger darauf angewiesen ist, sich selbst und anderen etwas vorzumachen.
  4. Ein mündiger Glaube lässt sich nicht in ein starres und festes Regelwerk pressen, sondern braucht Freiheit, um sich zu entfalten.
  5. Ein mündiger Glaube zeigt sich nicht (nur) durch menschliche Stärke oder Erfolg, sondern vor allem durch die eigene Schwachheit.
  6. Ein mündiger Glaube zeigt sich in einem Prozess der Versöhnung, der durch die Kraft von Kreuz und Auferstehung ein ganzes Leben lang dauert und alle Ebenen des menschlichen Lebens und Zusammenlebens umfasst.
  7. Ein mündiger Glaube fördert das eigenständige und kritische Denken. Er hilft somit dabei, die eigenen Positionen sowie die Position der Gemeinde zu überprüfen. So entsteht ein Prüf- und Aneignungsprozess, der sich gegen blinden Gehorsam und geistliche Vereinnahmung wehrt und dabei gleichzeitig die eigene Glaubensentwicklung fördert.
  8. Ein mündiger Glaube hat Raum für Reflektionen und Zweifel. Sie gehören im Aneignungsprozess dazu, sind normal und kein Zeichen von Unglauben oder gar Sünde.Mehr Information findest du hier:
    http://tobiasfaix.de/2019/03/ist-muendiger-glaube-gefaehrlich/

129AAA – Acht Kennzeichen für einen mündigen Glauben Teil 1(2) – Ein Gespräch mit meinem Mann

Acht Kennzeichen für einen mündigen Glauben:

  1. Ein mündiger Glaube weiß, dass jeder Mensch, bei aller Sündhaftigkeit und bei allem gefallenen Sein, im Ebenbild Gottes (Imago Dei) erschaffen ist und deshalb unabhängig seiner Herkunft, seines Standes oder seiner sexuellen Orientierung wertvoll in und vor Gott ist.
  2. Ein mündiger Glaube weiß, dass das eigene Gottesbild auch von der eigenen Sozialisation und Erfahrung geprägt ist und sich deshalb in der Beziehung zu Gott, den Menschen und sich selbst weiterentwickeln darf.
  3. Ein mündiger Glaube wirkt nicht kompensatorisch. Das heißt, er dient nicht dazu, Defizite in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung zuzudecken. Ein Mensch mit einem mündigen Glauben befindet sich in einer Entwicklung, in der er immer weniger darauf angewiesen ist, sich selbst und anderen etwas vorzumachen.
  4. Ein mündiger Glaube lässt sich nicht in ein starres und festes Regelwerk pressen, sondern braucht Freiheit, um sich zu entfalten.
  5. Ein mündiger Glaube zeigt sich nicht (nur) durch menschliche Stärke oder Erfolg, sondern vor allem durch die eigene Schwachheit.
  6. Ein mündiger Glaube zeigt sich in einem Prozess der Versöhnung, der durch die Kraft von Kreuz und Auferstehung ein ganzes Leben lang dauert und alle Ebenen des menschlichen Lebens und Zusammenlebens umfasst.
  7. Ein mündiger Glaube fördert das eigenständige und kritische Denken. Er hilft somit dabei, die eigenen Positionen sowie die Position der Gemeinde zu überprüfen. So entsteht ein Prüf- und Aneignungsprozess, der sich gegen blinden Gehorsam und geistliche Vereinnahmung wehrt und dabei gleichzeitig die eigene Glaubensentwicklung fördert.
  8. Ein mündiger Glaube hat Raum für Reflektionen und Zweifel. Sie gehören im Aneignungsprozess dazu, sind normal und kein Zeichen von Unglauben oder gar Sünde.Mehr Information findest du hier:
    http://tobiasfaix.de/2019/03/ist-muendiger-glaube-gefaehrlich/