090AAA – Eine Schlange, die sprechen kann und die zarteste Versuchung, die zur tödlichsten Folge führt! 3(4)

Es ist nicht die schönste aller Geschichten, doch sie berichtet eindrücklich von den einzelnen Phasen von Versuchungen. Außerdem lernen wir, welche Sichtweise notwendig ist, um solche Fallen zu umgehen und es geht um den unstillbaren Hunger des Menschen nach Wissen.

Kurzzusammenfassung:
* Die Schlange steht für den Teufel!?!
* Wie wir beginnen etwas zu wollen, was wir nicht brauchen: Oder satte Menschen, die hungrig gemacht werden.
* Der Charakter Gottes wird in Frage gestellt. – Offensichtlich gönnt Gott euch nichts!
* Wie sich unsere Wahrnehmung (unseren inneren Bilder/Vorstellungen) durch Umstände/ Stimmen/ einem „Versprechen“ verändert werden kann.
Auf einmal wird die – vorher eher unscheinbare Frucht so richtig verlockend.
`* Big brother is watching you! – Oder doch nicht? Dem Menschen ist die Gegenwart Gottes nicht bewußt, als sie ihre eigenen Wege gehen.
* Wenn wir uns auf unsere Werte fokussieren – und diese „vor Augen halten“, sind wir unverwundbar gegenüber unguter Verlockungen.
* Ihr werdet Gut und Böse voneinander unterscheiden können. Obwohl die Menschen nicht wissen, was das bedeuten soll, ist die Neugierde geweckt. Und diese Neugier wirkt wie eine eigenständige Kraft, so dass ein weiteres Anpreisen der Frucht (seitens der Schlange) nicht nötig ist.
* Eva ist der Meinung, den Gral der Weisheit gefunden zu haben.
* Der Mann ist bei ihr – spielt jedoch eine ausgesprochen passive Rolle.

Aufgabe der Woche:
* Achte einmal darauf, wie Versuchungen bei dir „greifen“. Welche Bilder, Stimmen, Gefühle begleiten dich bei der „Suche“?
In welchen Umständen, Zeiten, Orten bist du am ehesten bereit, schlechte Entscheidungen zu treffen?

089AAA – Zwei rätselhafte Bäume und viele, viele Fragen 2(4)

Gott stellte zwei besondere Bäume in den Garten, den die ersten Menschen bewohnten. Einen davon sollten sie nicht plündern – doch genau dieses Verbot, machte die Frucht erst richtig interessant.

Was können wir über diese beiden Bäume lernen und welche Fragen werden diese auf?

Kurzzusammenfassung:
* Zwei Extreme: Osten – Westen; Gut – Böse, Baum des Lebens – Baum der Erkenntnis; Der Mensch erhält immer wieder die Wahl zwischen zwei Extremen zu entscheiden und bewegt sich meist dazwischen.
* Parallelen zur Erziehung: Es gibt Dinge, die wir (Eltern) komplett von unseren Kindern entfernen, so dass sie noch nicht einmal die Möglichkeit haben, diese auszuprobieren. Und es gibt andere „Gebote“, über die wir unsere Kinder informieren in dem Wissen, dass sie sich dennoch nicht immer daran halten würden.
Der Baum der Erkenntnis bleibt dem Menschen zugänglich. Der Baum des Lebens wird dem Menschen nach dessen Übertretung jedoch verschlossen und unerreichbar gemacht.
* Gut und Böse – Es könnte auch bedeuten, dass hier das Wissen von „Allem“ gemeint war.
* Das Böse gab es noch nicht, oder? Wurde es erst beim Sündenfall erschaffen?
* Nur wer das Böse in sich selbst erkennen kann, weiß mehr über das, was wirklich GUT ist.
* Die Versuchung: Wenn ihr nicht davon eßt, dann bleibt ihr dumm!
* Nach dem Essen der Frucht wird der Mensch abgeschnitten – von der ursprünglich ungetrübten Verbindung mit Gott.
* Die Folge ist, dass er Mensch nun mehr als zuvor dieses Wissen braucht!
* Das Wissen von Gut und Böse – was das genau ist, darin sind sich die Menschen größtenteils nicht einig.
* Eine weitere Bezeichnung für den Baum der Erkenntnis könnte sein:
Baum der Beurteilung