125AAA – Bruder Lorenz – Lektionen aus dem Kloster

11 Gedanken von Bruder Lorenz

Über Gottes Nähe

«Du brauchst nicht laut nach Gott zu rufen. Er ist dir näher als du denkst.»

Über Gebetshaltung

«Eine Möglichkeit, den Geist in der Zeit des Gebets wieder zu sammeln und in der Stille zu halten, ist es, wenn man ihn auch ansonsten nicht zu weit wandern lässt. Bleibe in Gottes Gegenwart, gewöhne dich daran, oft an ihn zu denken, und es fällt dir leicht, ruhig zu werden für die Zeit des Gebets, ohne dass deine Gedanken wandern.»

Über Motivation

«Wir sollten nicht müde werden, die kleinen Dinge aus Liebe zu Gott zu tun. Er achtet nicht auf die Grösse deiner Arbeit, sondern auf die Liebe, mit der du sie tust.»

Über Anbetung

«Wir sollten uns vornehmen, Gott schon in diesem Leben so vollkommen wie möglich anzubeten, denn wir werden es in alle Ewigkeit tun.»

Über unablässiges Gebet

«Es gibt auf der Welt kein süsseres und herrlicheres Leben als das des unablässigen Gesprächs mit Gott, doch nur wer es praktiziert und erlebt, kann dies verstehen.»

Über Hingabe

«Wir müssen lebendig glauben. Dazu sollten wir uns Gott völlig zur Verfügung stellen in zeitlichen wie in geistlichen Dingen. Zufriedenheit finden wir, wenn wir seinen Willen erfüllen, ob uns das durch Leid oder Trost führt.»

Über Mut

«Ich habe nicht um Erleichterung gebetet, sondern um Kraft, um im Leiden mutig, demütig und liebevoll zu bleiben.»

Über Geistlichkeit

«Man braucht weder Kunstfertigkeit noch Wissenschaft, um zu Gott zu kommen, nur ein Herz, das sich entschlossen für Gott und seine Sache einsetzt, und ihn allein liebt.»

Über Gotteserkenntnis

«Je mehr wir Gott kennenlernen, desto mehr sehnen wir uns danach, ihn zu erkennen. Wenn unsere Liebe mit unserer Erkenntnis wächst, dann werden wir Gott immer mehr lieben, je mehr wir von ihm wissen. Wir lernen, ihn gleichermassen in Zeiten der Not wie in Zeiten grosser Freude zu lieben.»

Über Gottes Sicht für uns

«Der König der Barmherzigkeit und Güte ist weit davon entfernt, mich zu züchtigen. Er umarmt mich in seiner Liebe, lässt mich an seinem Tisch essen, bedient mich mit eigenen Händen, gibt mir den Schlüssel zu seinen Schätzen. Er unterhält sich immerzu mit mir und freut sich an mir auf tausend verschiedene Weisen. Er behandelt mich in jeder Hinsicht als seinen Liebling. Genau daran erinnere ich mich von Zeit zu Zeit in seiner heiligen Gegenwart.»

Über Taten der Liebe

«Durch das Aufstehen nach meinem Fallen und durch regelmässige Taten des Glaubens und der Liebe, bin ich in einem Zustand, in dem es mir so schwer fällt, nicht an Gott zu denken, wie es früher für mich war, mich an Gott zu gewöhnen.»