141AAA – Ein paar Gedanken zum Thema Heilung – Teil 2(2)

Heilt Gott immer? Oder hat er sogar bereits vor 2000 Jahren alle Krankheiten geheilt? – Straft er manche Menschen mit Krankheit? Gibt es überhaupt noch übernatürliche Heilungen?

Wer bestfundierte Antworten mit hervorragender Exegese erwartet, ist hier leider falsch. Jedoch schaue ich auf ein paar negative Seiten, die mit der einen oder anderen absoluten Ansicht zu diesem Thema verknüpft sein können.

Letztendlich geht es meiner Ansicht nach im Kern um unser Menschenbild bzw. unser Gottesbild.
Menschen, die glauben, dass Gott immer heilt – dass es immer sein Wille ist, dass jeder Mensch von jeder Krankheit geheilt wird, sagen:
Gott ist gut! – Er ist so voller Liebe – und er hat für jedes seiner Kinder alles bereit, was es braucht- inklusive dessen Heilung. – Und es liegt an uns, diese Heilung sichtbar werden zu lassen.

Diejenigen, die glauben, dass Gottes Eingreifen nicht immer in seinem Plan ist, sagen gleichzeitig, dass es Krankheiten gibt, die wir Menschen auch mit dem größten Glaubensgebet nicht eliminieren können.
Meine aktuelle Sicht dieser Einstellungen hörst du gegen Ende der Folge.
Und ich würde gerne von dir wissen, was du darüber denkst! 🙂

140AAA – Ein paar Gedanken zum Thema Heilung – Teil 1(2)

Zum Einstieg in das Thema schauen wir uns erst einmal ein paar Prinzipien Jesu an.

Wie ist Jesus mit diesem Thema umgegangen und wir hat er darüber gedacht?
Können wir daraus lernen – und diese Sichtweisen berücksichtigen, wenn wir uns Fragen zu diversen Heilungslehren stellen?

Die Punkte, die ich heute nenne:
* Heilen war ein Schwerpunkt seines Dienstes
* Jesus verteilt keine Krankheiten.
* Er hat keine Menschen weggeschickt.
* Jesus identifiziert sich mit den Leidenden.
* Heilung war nicht damit verknüpft das eine Lebensveränderung vorher versprochen werden musste.
* Glaube und Heilung sind eng miteinander verknüpft.
* Die Gesunden werden aufgefordert, die Kranken zu heilen.
* Leiden und Unbequemlichkeiten gehören zum Leben eines Jüngers.
* Hilfe zur Selbsthilfe. Er befähigt mit Würde und Stärke.

077AAA – Fundament – oder kein Fundament? – Das ist hier die Frage!

 

In der Kinderstunde haben viele bereits von den beiden Bauherren gehört. Von dem einen, der sein Haus auf Sand baute und dem anderen – dem klügeren, der es auf Felsen baute.
Was neben den offensichtlichen Lektionen noch in dieser Geschichte zu entdecken ist, werde ich heute auspacken!

Kurzzusammenfassung:
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1.  Das Fundament: Felsen = die Person Jesus – und seine Worte
Der Leser wird aufgefordert, die gehörten Worte auch umzusetzen.

2. Hören und Tun werden verglichen mit der Energie des Grabens durch harten Tonboden
– dies ist selten einfach!

3. Der Sturm trifft BEIDE Häuser.   Der Glaube ist keine Absicherung gegen Stürme und Probleme.

4.  a. Jesaja sagte – hört das Wort des Herrn.
Jesus sagt: Hört und TUT das Wort.

b.  Jesus ist das neue Fundament welches von Gott in Jesaja – versprochen wurde.  Der Tempel verliert an Bedeutung – und wird ersetzt durch eine Person.

5.  Also Jesu Wort hören und handeln!! – Super – was heißt das?
Hier ein kleiner Anfang:

Stelle dir regelmäßig die vier Fragen:
1) Saure Zitronen
2)  Limonade
3) Andere Menschen
4) Was kann ich von Jesus/über IHN lernen?