091AAA – Die Frucht der Frucht: Das sehende Auge, der bedeckte Körper und die Last des Lebens 4(4)

Der paradiesische Zustand des Menschen stirbt mit der Gebotsüberschreitung. Und fortan gehörten für Mann und Frau folgende Dinge zum Leben: Arbeit, Scham, Verletzbarkeit, Sorge, Tod und der Verlust tiefster Gottesgemeinschaft.

Kurzzusammenfassung der Punkte:
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1) Ihre Augen gehen auf und sie erkennen, dass sie nackt sind!
2) Sie verstecken sich vor Gott! Angst und Scham gehören zur Folge.
3) Gott sucht den Menschen! Es kann gut sein, dass er dies nicht wie ein wütender Polizist getan hat.
4) Gott will weiterhin die Gemeinschaft!
5) Die Frau ist schuld! Die Schlange ist schuld! Ich kann nicht’s dafür!
6) Gott konfrontiert und schenkt die Chance zur Buße – zum Geständnis!
7) Was „Feindschaft zwischen Schlange und den Nachkommen der Frau“ bedeuten kann
8) Was das neue Denken des Menschen für die Beziehung zwischen Mann und Frau zur Folge hat: Schmerzen bei der Geburt, Mühe bei der Arbeit, Auszug aus dem Garten der Sorglosigkeit
10) Was wäre, wenn sie sich entschuldigt hätten?

089AAA – Zwei rätselhafte Bäume und viele, viele Fragen 2(4)

Gott stellte zwei besondere Bäume in den Garten, den die ersten Menschen bewohnten. Einen davon sollten sie nicht plündern – doch genau dieses Verbot, machte die Frucht erst richtig interessant.

Was können wir über diese beiden Bäume lernen und welche Fragen werden diese auf?

Kurzzusammenfassung:
* Zwei Extreme: Osten – Westen; Gut – Böse, Baum des Lebens – Baum der Erkenntnis; Der Mensch erhält immer wieder die Wahl zwischen zwei Extremen zu entscheiden und bewegt sich meist dazwischen.
* Parallelen zur Erziehung: Es gibt Dinge, die wir (Eltern) komplett von unseren Kindern entfernen, so dass sie noch nicht einmal die Möglichkeit haben, diese auszuprobieren. Und es gibt andere „Gebote“, über die wir unsere Kinder informieren in dem Wissen, dass sie sich dennoch nicht immer daran halten würden.
Der Baum der Erkenntnis bleibt dem Menschen zugänglich. Der Baum des Lebens wird dem Menschen nach dessen Übertretung jedoch verschlossen und unerreichbar gemacht.
* Gut und Böse – Es könnte auch bedeuten, dass hier das Wissen von „Allem“ gemeint war.
* Das Böse gab es noch nicht, oder? Wurde es erst beim Sündenfall erschaffen?
* Nur wer das Böse in sich selbst erkennen kann, weiß mehr über das, was wirklich GUT ist.
* Die Versuchung: Wenn ihr nicht davon eßt, dann bleibt ihr dumm!
* Nach dem Essen der Frucht wird der Mensch abgeschnitten – von der ursprünglich ungetrübten Verbindung mit Gott.
* Die Folge ist, dass er Mensch nun mehr als zuvor dieses Wissen braucht!
* Das Wissen von Gut und Böse – was das genau ist, darin sind sich die Menschen größtenteils nicht einig.
* Eine weitere Bezeichnung für den Baum der Erkenntnis könnte sein:
Baum der Beurteilung

088AAA – Vor dem ersten Sündenfall – 14 Dinge, die wir aus dem schönsten Garten der Welt lernen können 1(4)

Gleich zu Beginn der Bibel finden wir den Schöpfungsbericht. In ihm wird von Gottes Schöpfungsabsichten, vom ursprünglichen Zustand der Menschen und auch von dessen Aufgabe und Rolle gesprochen.

Hier die Punkte, die ich bespreche:
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1) Du bist gewollt! Und es ist gut – dass es dich gibt!
2) Der Mensch als Krone der Schöpfung
3) Sie wurden nicht für die Arbeit geschaffen!
4) Der Mensch lebte in einer wohltuenden Umgebung!
5) Gemeinschaft mit Gott und miteinander. Sie gehörten zum normalen Alltag!
6) Für den Menschen war gesorgt! Die Sorge um die Zukunft war noch fremd!
7) Das erste Gebot: Es verbietet eine Sache, während alles andere erlaubt ist!
8) Eine Hilfe, die Ihm entspricht! Hilfe heißt nicht Sklavin!
9) Sie bekommen Autorität übertragen. Sie haben die Aufgaben Namen zu vergeben.
10) Seid fruchtbar und mehret euch!
11) Sabbat – Er ist keine neue Folge des Sündenfalls, sondern das Prinzip der Ruhe galt bereits beim Ursprung der Schöpfung.
12) Staub – ein Zeichen der Vergänglichkeit!
13) Dem Menschen wurde Nefesch (naphach) eingeatmet. –
Die Seele wird direkt eingehaucht! Ein Zeichen für Würde und Intimität.
14) Sie waren nackt – und sie schämten sich nicht!

083AAA – Ein Leben ohne Reue – 5 Dinge, die es zu vermeiden gilt

Das Buch „Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ von Bronnie Ware habe ich bereits einmal erwähnt. Heute stelle ich dir, die fünf Punkte vor und schaue dazu nach, was sie mit der Bibel zu tun haben.

Hier die fünf Dinge, die viele Sterbende zuletzt nennen:
1) Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mir selbst treu zu sein, und nicht das Leben zu führen, das andere von mir erwartet haben.
2) Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet.
3) Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.
4) Ich wünschte, ich hätte meine Freundschaften besser gepflegt.
5) Ich wünschte ich hätte es mir selbst erlaubt, glücklicher zu sein.

080AAA – Gleichnisse – Begabungen und wie man sie einsetzt!

Das Gleichnis wird auch das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden oder Talenten genannt. Wir lernen darin einen großzügigen Chef, ein paar tüchtige Mitarbeiter und einen faulen Mitarbeiter mit einer negativen Weltsicht kennen.

Kurzzusammenfassung der Punkte:

1.  Wir warten auf etwas größeres – Der Herr ist nicht (noch) nicht da.  Wir erwarten etwas – und wir wissen noch nicht, wie die Zukunft aussehen wird.

2.  Alles was wir haben – haben wir GESCHENKT bekommen – und wir stehen in der Verantwortung, diese Dinge gewissenhaft zu nutzen.

3.  Erwartet wird Treue – trotz eines unsichtbaren Meisters – und dass die Ressourcen für IHN verwendet werden.

4.  “DEIN Pfund” – hat diese Ergebnisse erzielt.  Nicht:  Ich durch meine Anstrengung haben dies geleistet!

5.  Der Lohn der Arbeit ist mehr Arbeit.  mehr Verantwortung!

6.  Wer die Pfunde nicht nutzt – betrügt den Meister! –

7.  Dennoch hat er gewußt, dass er zur Rede gestellt werden würde! –

8.  Der Ungehorsam des Einen hat auch die Sicht des Meisters verändert.

10.  Dieser Ungehorsam – dieses sich Entgegenstellen – wird sehr ernst genommen!

11.  Manche werden belohnt – andere ?? – Das wissen wir nicht genau!

12.  Wer hat – dem wird noch mehr gegeben.  Wer nicht hat – dem wird auch noch das wenige genommen.

Hier die drei wichtigsten Punkte:
1.  Sicht Gottes: ER ist großzügig.  Er ist gut! –

2. Was ich habe, will ich nutzen.  Nicht für andere – deren Anerkennung – nicht für mich – sondern weil ich SEIN bin und IHM diene.

3. Meine Aufgaben dürfen mir/ dir Freude machen!  Die Gaben, die wir haben – die haben wir aus einem Grund.

078 – Gleichnisse – Das großartige Festmahl

Es geht um eine Megaparty, zu der zunächst Menschen eingeladen werden, die jedoch wichtigere Tätigkeiten zu erledigen haben.
Daraufhin lädt der Gastgeber Menschen ein, über die sich die Juden stets die Nase rümpften.

Kurzzusammenfassung:
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1) Wie schätzt du dich ein – in der Rangordnung?
Andere Menschen wie Geschwister ansehen, statt Konkurrenten.

2)  Wir ist meine Einstellung zum Dienst im Hintergrund?
Sehnst du dich stets nach Anerkennung, Entgeltung oder Dankbarkeit für deine Arbeiten?

3)  Guter und schlechter Stolz! – Er soll und nicht trennen!

4)  Alle Eingeladenen haben Ausreden parat – und zwar sehr nichtige.

5)  Jesus sagt:  Alle sind eingeladen!   Aber nicht alle haben Bock zu kommen!

6)  Der Gastgeber wird zunächst wütend! – Doch dann wird Wut in Gnade umgewandelt.

7) Gott wünscht sich ein volles Haus! – Geh nochmal raus! Und der Diener freut sich! 🙂

8) Die Einladung gilt hier und jetzt!

9)  Es ist ein Fest!! Es wird nicht zu einem Gericht geladen – sondern zu einer Party!

057AAA – Auf deine Einstellung kommt es an – Ein Zentner Silber ist auch wertvoll!

Je nachdem welche Grundeinstellung wir haben, so verläuft unser Leben. Menschen, die Jesus, als denjenigen erkennt haben, der er ist, hatten eine Einstellung der Demut und der Bedürftigkeit.

Wir stellen uns heute Fragen wie:
Welche Einstellung hast du gegenüber Aufgaben/ deiner Arbeit?
Welche Einstellung hast du gegenüber der Gesellschaft?
Welche Einstellung pflegst du gegenüber deinen Mitmenschen?

Welche Einstellung verbringt sich hintern den Aktionen/ bzw. In-Aktionen der Menschen, die Jesus begegnet sind?