103AAA – Ich bete – und nix passiert! ….. 3(3)

Heute möchte ich unterschiedliche Sichtmöglichkeiten vorstellen, die uns helfen können, einen neuen Blick auf unsere unerhörten Gebete zu gewinnen:

1) Wie würde wohl Josef, Abraham, die Juden in der Nazi-Zeit, andere „gebeutelte“ Menschen diese Situation bewerten?
2) Wie gehst du mit offenen Fragen um, wenn du nicht im „brennenden Haus“ sitzt?
3) Was wäre, wenn Gott tatsächlich nach festen Mustern reagiert?
4) Gott identifiziert sich sowohl im Alten, als auch im Neuen Testament immer wieder mit den Leidenden und den Ausgestoßenen.
5) Bitte um Hilfe durch andere. Jesus fordert die „Heiler“ heraus und nicht die Kranken.

Und hier der link zum genannten Interview:

102AAA – Ich bete – und nix passiert! ….. 2(3)

Viele Menschen, die sich in einer Notsituation befinden, beten – oder beginnen spätestens dann damit. Und auch nicht wenige Leute machen irgendwann die Erfahrung, dass ihr Gebet ungehört im Sande zu verlaufen scheint.

Die Ratschläge, die sie daraufhin erhalten sind nicht immer ermutigend – und meines Erachtens sogar verletzend.

Die Antworten, die Betroffene oft erhalten:
4) Du hast nicht genug geglaubt!
5) Du betest richtig und glaubst auch, aber etwas fehlt noch.
6) Gott hat deine Not zugelassen, um dich zu prüfen und damit du etwas lernst!
7) Gott hat etwas Besseres für dich vorbereitet.

Heute teile ich meine Gedanken zu diesen vier Punkten.

101AAA – Ich bete – und nix passiert! ….. 1(3)

Viele Menschen, die sich in einer Notsituation befinden, beten – oder beginnen spätestens dann damit. Und auch nicht wenige Leute machen irgendwann die Erfahrung, dass ihr Gebet ungehört im Sande zu verlaufen scheint.

Die Ratschläge, die sie daraufhin erhalten sind nicht immer ermutigend – und meines Erachtens sogar verletzend.

Die Antworten, die Betroffene oft erhalten:
1) Du hast Sünde in deinem Leben und deshalb hört Gott dein Gebet nicht!
2) Gott sagt einfach „Nein“!
3) Gott hat dein Gebet beantwortet, aber eben nicht so, wie du es dir gewünscht hast.

Heute teile ich meine Gedanken zu diesen drei Punkten –und beim nächsten Mal geht es weiter mit weiteren möglichen Antworten.

095AAA – Gute Zweifel – schlechte Zweifel!? – Fragen, die helfen können! 2 (2)

Nicht wenige Menschen, die sich für den Glauben an Gott, an Gebet und ein Leben mit Jesus entschieden haben werden früher oder später konfrontiert mit Zweifeln.
Der Umgang mit ihnen erweist sich oft als äußerst schwierig und beunruhigend. Unterstützung und Verständnis zu finden, kann ebenfalls mit Mühe verbunden sein – und oft fühlen sich Zweifelnde allein und unverstanden.

Hier ein paar weitere Fragen, die wir uns in den Phasen des Zweifels stellen können:
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* Suche Klarheit:
Welche Sätze sind für mich trotz aller Zweifel wahr und stehen fest? Was kann ich nicht (mehr) glauben? Welche Teile machen für mich absolut keinen Sinn (mehr)?
Entweder ist A wahr, oder B, oder C … oder?
Wenn A wahr ist, dann ….
Wenn B wahr ist, dann ….
Was würde sich für mich und mein Leben oder für meine Lebensansicht verändern, wenn A wahr wäre? Was würde es für meine Entscheidungen, meine Beziehungen, meine Zukunft – und auch für diese Welt bedeuten?

* Was sagen andere zu diesem Thema? Gespräche, Bücher, Internet konsultieren.

* Mit wem kann ich über meine Zweifel sprechen? Wer ist offen dafür?

* Denke rückwärts: Wie möchte ich leben? Wie sollte die Welt idealerweise strukturiert sein? Was führt wahrscheinlicher zu positiven Resultaten? – Und: Was müsste dafür wahr sein?

094AAA – Gute Zweifel – schlechte Zweifel!? 1(2)

Nicht wenige Menschen, die sich für den Glauben an Gott, an Gebet und ein Leben mit Jesus entschieden haben werden früher oder später konfrontiert mit Zweifeln.
Der Umgang mit ihnen erweist sich oft als äußerst schwierig und beunruhigend. Unterstützung und Verständnis zu finden, kann ebenfalls mit Mühe verbunden sein – und oft fühlen sich Zweifelnde allein und unverstanden.

Timothy Keller sagt, dass ein Glaube ohne Zweifel einem Körper ohne Immunsystem gleicht.

Heute spreche ich über die positiven Seiten, die in den Zeiten des Zweifelns zu entdecken sind.
Die Antworten, die wir in solchen Phasen erhalten können jedoch zum einen verletzen und zum anderen weiter isolieren.
„Glaube einfach!“ – oder „Es steht doch im Wort!“ – sind Entgegnungen, die hier nicht helfen.

Viele Menschen aus der Bibel und aus der Geschichte (unter ihnen oftmals die Intelligentesten) kennen diese beunruhigenden Fragen und – allein das zu wissen – kann tröstlich sein.


Eine der ersten Fragen, die wir uns hier stellen dürfen ist:
Welche Dinge, Sätze, Lehren – kann ich nicht bezweifeln.
Was ist und bleibt wahr? Und welches Dinge, wackeln für mich am meisten?

– Weitere Fragen stelle ich im nächsten Teil! – ….