097AAA – Was wir von den Amischen lernen können! – Ruhiges, bescheidenes, aber hartes Leben!- 2(2)

In den USA gibt es mehrere amischen Gemeinschaften. Als ich die Aufgabe erhielt ein Referat über diese Glaubensgemeinschaften zu machen, begann mein Interesse für diese Gruppen.
Heute erzähle ich von den wichtigsten Lebenseinstellungen der Amischen, die auch für uns und unser Leben wertvoll sein können:

8) Therapie – on the go! – Tiere, Natur, Bewegung und ausgewogene Reize sind Teil jeder Kindheit!
9) Zweifel bei der Erziehung sind selten! Alle in der Gruppe vertreten die gleichen Werte!
10) Sie leben sehr bewußt! Neue Dinge werden stark hinterfragt. Ihre Fundamente stehen fest.
11) Die Familie ist wichtig! Der Vater ist sehr present!
12) Die Sorge für den eigenen Körper wird wertgeschätzt. Alkohol, Rauchen, etc. werden abgelehnt.
13) Gesang und Musik gehören allein Gott!
14) Bei ihnen gibt es keine Eitelkeit! Sauberkeit wird wertgeschätzt, während der Fokus auf das Äußerliche jedoch abgelehnt wird.
15) Ältere Menschen werden geehrt!
16) Die Amischen sind anders – sehr anders, als ihre Umgebung! Und das ist für sie in Ordnung!

096AAA – Was wir von den Amischen lernen können! – Ruhiges, bescheidenes, aber hartes Leben!- 1(2)

Der Name „Amischebzw. „Amish“ entwickelte sich aus dem Nachnamen von Jakob Ammann, der Ältester (Gemeindeleiter) einer Mennonitengemeinde im Elsass war und sich 1693 mit Gleichgesinnten vom Hauptzweig der Mennoniten abtrennte.

In den USA gibt es mehrere amischen Gemeinschaften. Als ich die Aufgabe erhielt ein Referat über diese Glaubensgemeinschaften zu machen, begann mein Interesse für diese Gruppen.
Heute erzähle ich von den wichtigsten Lebenseinstellungen der Amischen, die auch für uns und unser Leben wertvoll sein können:

1) Sie leben bescheiden und genügsam!
2) Sie leben verbunden mit ihrer Umwelt und führen einen nachhaltigen Lebensstil!
3) Harte Arbeit gehört zu ihrem Alltag!
4) Bei Ihnen gibt es keine Hektik und stattdessen viel Ruhe!
5) Sie eigenen sich hauptsächlich nur nützliches Wissen an.
6) Sie führen ein höchstautonomes Leben. Sie sind unabhängig von Supermärkten, Elektrizitätswerken und Co.
7) Ihr Lebensstil ist stark von Gemeinschaft geprägt. Selbst die Arbeit wird zusammen verrichtet und kein Kranker bleibt allein.

095AAA – Gute Zweifel – schlechte Zweifel!? – Fragen, die helfen können! 2 (2)

Nicht wenige Menschen, die sich für den Glauben an Gott, an Gebet und ein Leben mit Jesus entschieden haben werden früher oder später konfrontiert mit Zweifeln.
Der Umgang mit ihnen erweist sich oft als äußerst schwierig und beunruhigend. Unterstützung und Verständnis zu finden, kann ebenfalls mit Mühe verbunden sein – und oft fühlen sich Zweifelnde allein und unverstanden.

Hier ein paar weitere Fragen, die wir uns in den Phasen des Zweifels stellen können:
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* Suche Klarheit:
Welche Sätze sind für mich trotz aller Zweifel wahr und stehen fest? Was kann ich nicht (mehr) glauben? Welche Teile machen für mich absolut keinen Sinn (mehr)?
Entweder ist A wahr, oder B, oder C … oder?
Wenn A wahr ist, dann ….
Wenn B wahr ist, dann ….
Was würde sich für mich und mein Leben oder für meine Lebensansicht verändern, wenn A wahr wäre? Was würde es für meine Entscheidungen, meine Beziehungen, meine Zukunft – und auch für diese Welt bedeuten?

* Was sagen andere zu diesem Thema? Gespräche, Bücher, Internet konsultieren.

* Mit wem kann ich über meine Zweifel sprechen? Wer ist offen dafür?

* Denke rückwärts: Wie möchte ich leben? Wie sollte die Welt idealerweise strukturiert sein? Was führt wahrscheinlicher zu positiven Resultaten? – Und: Was müsste dafür wahr sein?

094AAA – Gute Zweifel – schlechte Zweifel!? 1(2)

Nicht wenige Menschen, die sich für den Glauben an Gott, an Gebet und ein Leben mit Jesus entschieden haben werden früher oder später konfrontiert mit Zweifeln.
Der Umgang mit ihnen erweist sich oft als äußerst schwierig und beunruhigend. Unterstützung und Verständnis zu finden, kann ebenfalls mit Mühe verbunden sein – und oft fühlen sich Zweifelnde allein und unverstanden.

Timothy Keller sagt, dass ein Glaube ohne Zweifel einem Körper ohne Immunsystem gleicht.

Heute spreche ich über die positiven Seiten, die in den Zeiten des Zweifelns zu entdecken sind.
Die Antworten, die wir in solchen Phasen erhalten können jedoch zum einen verletzen und zum anderen weiter isolieren.
„Glaube einfach!“ – oder „Es steht doch im Wort!“ – sind Entgegnungen, die hier nicht helfen.

Viele Menschen aus der Bibel und aus der Geschichte (unter ihnen oftmals die Intelligentesten) kennen diese beunruhigenden Fragen und – allein das zu wissen – kann tröstlich sein.


Eine der ersten Fragen, die wir uns hier stellen dürfen ist:
Welche Dinge, Sätze, Lehren – kann ich nicht bezweifeln.
Was ist und bleibt wahr? Und welches Dinge, wackeln für mich am meisten?

– Weitere Fragen stelle ich im nächsten Teil! – ….

093AAA – Freier Wille – ja oder nein? Prädestination und andere Lehren der Christenheit

Sicherlich bist du schon vielen Menschen begegnet, die versucht haben, dich von ihrer Sichtweise zu überzeugen. Oftmals haben sie auch viele Gründe für ihre (neuen) Erkenntnisse.
Gerade wenn es sich um Auslegungsfragen der Bibel handelt kann es für uns als Nicht-Theologen schwierig sein, zu einer standfesten Überzeugung zu gelangen.
Dabei sollten diese auch Auswirkungen auf unser Leben haben, die zu guten Entscheidungen führen.
Anhand der Lehre des Calvinismus und der Prädestinationslehre stelle ich ein paar Fragen vor, die in solchen Zeiten der Unsicherheit und des Zweifels eine Hilfe sein könnten:

1) Welche Auswirkung hätte (hat) dieser Glaubenssatz auf mein Leben?
Was macht dieser Satz mit mir? Und wie verändert er meine Sicht auf andere?
2) Gibt es Bibelstellen und Verse, die gegen (für) diesen Glaubenssatz sprechen?
3) Wie haben bestimmte Personen aus der Bibel vermutlich gedacht? Haben sie das auch geglaubt?

092AAA – Opfermentalität – Ich kann nicht! Ich darf nicht! Die anderen sind unfair!

Was können wir unter dem Begriff Opfermentalität verstehen? Und wo können wir in unserem Leben und in unserer Umgebung und in der Bibel darauf stoßen?

Die 5 Punkte zur möglichen Heilung, die ich anspreche:
1) Das Leben ist unfair! – Deal with it! Komm damit klar!
Ja, wir werden immer wieder auf Menschen treffen, die mehr Möglichkeiten, Talente und Eigenschaften haben, die es ihnen vereinfachen, ein erfolgreicheres und beneidenswerteres Leben zu führen. Doch wir dürfen wissen, dass es viele Dinge gibt, die wir nicht wahrnehmen und die, die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass wir ebenfalls Chancen haben, die wir noch nutzen.


2) Schau dir deinen Schatten an! Ja es ist einfacher, andere anzuschuldigen und die Gründe für unsere Fehler und unsere schwierigen Umstände im Außen zu suchen. Doch auch in mir/- in dir – stecken Seiten, die böse, mangelhaft und häßlich sind.

3) Übernimm Verantwortung! Auch wenn es nicht leicht ist. Du hast Möglichkeiten, deine Situation zu verändern und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Also fang mit kleinen Schritten an und ordne dein Leben – Schritt für Schritt!

4) Sieh dir das Leben, der Menschen an, die trotz schwierigster Umstände, Hoffnung finden und Selbstverantwortung übernehmen konnten. Wir können eine Menge aus ihren Leben lernen.

5) Such nach Gründen für deine „Hilflosigkeit“ in deiner Vergangenheit. Es ist gut möglich, dass du dort viele Ursachen findest. – Doch dann darfst du diese Informationen dafür nutzen, aus Ihnen zu lernen und gute Entscheidungen für die Zukunft zu treffen!

der genannte link:
http://aaa.ateam.rocks/2018/06/22/080aaa-gleichnisse-begabungen-und-wie-man-sie-einsetzt/

091AAA – Die Frucht der Frucht: Das sehende Auge, der bedeckte Körper und die Last des Lebens 4(4)

Der paradiesische Zustand des Menschen stirbt mit der Gebotsüberschreitung. Und fortan gehörten für Mann und Frau folgende Dinge zum Leben: Arbeit, Scham, Verletzbarkeit, Sorge, Tod und der Verlust tiefster Gottesgemeinschaft.

Kurzzusammenfassung der Punkte:
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1) Ihre Augen gehen auf und sie erkennen, dass sie nackt sind!
2) Sie verstecken sich vor Gott! Angst und Scham gehören zur Folge.
3) Gott sucht den Menschen! Es kann gut sein, dass er dies nicht wie ein wütender Polizist getan hat.
4) Gott will weiterhin die Gemeinschaft!
5) Die Frau ist schuld! Die Schlange ist schuld! Ich kann nicht’s dafür!
6) Gott konfrontiert und schenkt die Chance zur Buße – zum Geständnis!
7) Was „Feindschaft zwischen Schlange und den Nachkommen der Frau“ bedeuten kann
8) Was das neue Denken des Menschen für die Beziehung zwischen Mann und Frau zur Folge hat: Schmerzen bei der Geburt, Mühe bei der Arbeit, Auszug aus dem Garten der Sorglosigkeit
10) Was wäre, wenn sie sich entschuldigt hätten?

090AAA – Eine Schlange, die sprechen kann und die zarteste Versuchung, die zur tödlichsten Folge führt! 3(4)

Es ist nicht die schönste aller Geschichten, doch sie berichtet eindrücklich von den einzelnen Phasen von Versuchungen. Außerdem lernen wir, welche Sichtweise notwendig ist, um solche Fallen zu umgehen und es geht um den unstillbaren Hunger des Menschen nach Wissen.

Kurzzusammenfassung:
* Die Schlange steht für den Teufel!?!
* Wie wir beginnen etwas zu wollen, was wir nicht brauchen: Oder satte Menschen, die hungrig gemacht werden.
* Der Charakter Gottes wird in Frage gestellt. – Offensichtlich gönnt Gott euch nichts!
* Wie sich unsere Wahrnehmung (unseren inneren Bilder/Vorstellungen) durch Umstände/ Stimmen/ einem „Versprechen“ verändert werden kann.
Auf einmal wird die – vorher eher unscheinbare Frucht so richtig verlockend.
`* Big brother is watching you! – Oder doch nicht? Dem Menschen ist die Gegenwart Gottes nicht bewußt, als sie ihre eigenen Wege gehen.
* Wenn wir uns auf unsere Werte fokussieren – und diese „vor Augen halten“, sind wir unverwundbar gegenüber unguter Verlockungen.
* Ihr werdet Gut und Böse voneinander unterscheiden können. Obwohl die Menschen nicht wissen, was das bedeuten soll, ist die Neugierde geweckt. Und diese Neugier wirkt wie eine eigenständige Kraft, so dass ein weiteres Anpreisen der Frucht (seitens der Schlange) nicht nötig ist.
* Eva ist der Meinung, den Gral der Weisheit gefunden zu haben.
* Der Mann ist bei ihr – spielt jedoch eine ausgesprochen passive Rolle.

Aufgabe der Woche:
* Achte einmal darauf, wie Versuchungen bei dir „greifen“. Welche Bilder, Stimmen, Gefühle begleiten dich bei der „Suche“?
In welchen Umständen, Zeiten, Orten bist du am ehesten bereit, schlechte Entscheidungen zu treffen?

089AAA – Zwei rätselhafte Bäume und viele, viele Fragen 2(4)

Gott stellte zwei besondere Bäume in den Garten, den die ersten Menschen bewohnten. Einen davon sollten sie nicht plündern – doch genau dieses Verbot, machte die Frucht erst richtig interessant.

Was können wir über diese beiden Bäume lernen und welche Fragen werden diese auf?

Kurzzusammenfassung:
* Zwei Extreme: Osten – Westen; Gut – Böse, Baum des Lebens – Baum der Erkenntnis; Der Mensch erhält immer wieder die Wahl zwischen zwei Extremen zu entscheiden und bewegt sich meist dazwischen.
* Parallelen zur Erziehung: Es gibt Dinge, die wir (Eltern) komplett von unseren Kindern entfernen, so dass sie noch nicht einmal die Möglichkeit haben, diese auszuprobieren. Und es gibt andere „Gebote“, über die wir unsere Kinder informieren in dem Wissen, dass sie sich dennoch nicht immer daran halten würden.
Der Baum der Erkenntnis bleibt dem Menschen zugänglich. Der Baum des Lebens wird dem Menschen nach dessen Übertretung jedoch verschlossen und unerreichbar gemacht.
* Gut und Böse – Es könnte auch bedeuten, dass hier das Wissen von „Allem“ gemeint war.
* Das Böse gab es noch nicht, oder? Wurde es erst beim Sündenfall erschaffen?
* Nur wer das Böse in sich selbst erkennen kann, weiß mehr über das, was wirklich GUT ist.
* Die Versuchung: Wenn ihr nicht davon eßt, dann bleibt ihr dumm!
* Nach dem Essen der Frucht wird der Mensch abgeschnitten – von der ursprünglich ungetrübten Verbindung mit Gott.
* Die Folge ist, dass er Mensch nun mehr als zuvor dieses Wissen braucht!
* Das Wissen von Gut und Böse – was das genau ist, darin sind sich die Menschen größtenteils nicht einig.
* Eine weitere Bezeichnung für den Baum der Erkenntnis könnte sein:
Baum der Beurteilung

088AAA – Vor dem ersten Sündenfall – 14 Dinge, die wir aus dem schönsten Garten der Welt lernen können 1(4)

Gleich zu Beginn der Bibel finden wir den Schöpfungsbericht. In ihm wird von Gottes Schöpfungsabsichten, vom ursprünglichen Zustand der Menschen und auch von dessen Aufgabe und Rolle gesprochen.

Hier die Punkte, die ich bespreche:
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1) Du bist gewollt! Und es ist gut – dass es dich gibt!
2) Der Mensch als Krone der Schöpfung
3) Sie wurden nicht für die Arbeit geschaffen!
4) Der Mensch lebte in einer wohltuenden Umgebung!
5) Gemeinschaft mit Gott und miteinander. Sie gehörten zum normalen Alltag!
6) Für den Menschen war gesorgt! Die Sorge um die Zukunft war noch fremd!
7) Das erste Gebot: Es verbietet eine Sache, während alles andere erlaubt ist!
8) Eine Hilfe, die Ihm entspricht! Hilfe heißt nicht Sklavin!
9) Sie bekommen Autorität übertragen. Sie haben die Aufgaben Namen zu vergeben.
10) Seid fruchtbar und mehret euch!
11) Sabbat – Er ist keine neue Folge des Sündenfalls, sondern das Prinzip der Ruhe galt bereits beim Ursprung der Schöpfung.
12) Staub – ein Zeichen der Vergänglichkeit!
13) Dem Menschen wurde Nefesch (naphach) eingeatmet. –
Die Seele wird direkt eingehaucht! Ein Zeichen für Würde und Intimität.
14) Sie waren nackt – und sie schämten sich nicht!